Punë në Gjermani

Nicht Italien, nicht Kroatien: Dieses Land gilt als Europas Camper-Paradies


Camping boomt, gleichzeitig steigen die Preise für Übernachtungen deutlich. Finden Sie heraus, warum Albanien für Camper besonders interessant ist.

Wer mit dem Camper durch Europa reist, muss für einen gelungenen Urlaub nicht automatisch zu den bekannten Zielen am Mittelmeer fahren. Ein aktuelles Ranking zeigt, dass überraschend andere Länder bei Kosten, Infrastruktur und Freizeitangeboten überzeugen können.

Dieses Ranking zeigt die besten Camper Länder Europas

Wer Europa mit dem Wohnmobil oder Camper erkunden möchte, findet längst nicht nur an den bekannten Küsten beliebte Reiseziele. Eine Auswertung von TUI zeigt, dass vor allem das Preisniveau einen großen Unterschied machen kann. An der Spitze des Rankings der camperfreundlichsten Länder Europas landet überraschend Albanien. Dahinter folgen Polen und Deutschland.

Für die Bewertung wurden mehrere Faktoren miteinander verglichen. Neben den Campingkosten flossen unter anderem Preise für Gastronomie und Getränke, Verkehr und Anreise, Klima und Natur sowie Kultur und Freizeit in die Gesamtwertung ein. Entscheidend war dabei nicht ein einzelner Spitzenwert, sondern das Zusammenspiel verschiedener Kriterien.

Albanien punktet vor allem beim Preis

Albanien sichert sich laut TUI den ersten Platz und überzeugt insbesondere mit seinen günstigen Preisen. Campingplätze kosten dort im Durchschnitt weniger als 20 Euro pro Nacht. Auch für Essen, Getränke und Mobilität müssen Reisende vergleichsweise wenig ausgeben.

Allerdings hat das günstige Reiseziel auch Schwächen. Bei der Infrastruktur kann Albanien noch nicht mit den etablierten Campingdestinationen Europas mithalten. Trotzdem reicht das starke Preis Leistungs Verhältnis für den ersten Platz.

Polen bietet ein besonders ausgewogenes Gesamtpaket

Auf dem zweiten Rang landet Polen. Das Land punktet laut TUI nicht mit einem einzelnen herausragenden Faktor, sondern mit einer gelungenen Mischung aus Kosten, Infrastruktur und Natur. Dadurch eignet sich das Reiseziel für unterschiedliche Arten von Campern und bietet eine gute Alternative zu den klassischen Urlaubsländern im Süden Europas.

Deutschland schafft es auf Platz drei. Hier sorgen vor allem die große Auswahl an Campingplätzen, deren gute Bewertungen sowie das vielfältige Kulturangebot für eine starke Platzierung.

Auch Spanien und Schweden schneiden gut ab

Neben den drei Spitzenreitern finden sich weitere beliebte Campingländer weit oben im Ranking. Spanien, Frankreich und Schweden können ebenfalls mit ihrer Camperfreundlichkeit überzeugen, weisen bei einzelnen Kriterien jedoch größere Unterschiede auf.

Interessant ist dabei der Blick auf Spanien. Das Land verfügt laut TUI nicht nur über vergleichsweise günstige Spritpreise, sondern auch über das am besten ausgebaute Autobahnnetz Europas. Damit kann es sogar Deutschland übertreffen.

Die bekannten Campingklassiker Italien und Kroatien schaffen es dagegen nicht an die Spitze. Beide Länder gehören laut TUI insbesondere im Verhältnis zu den dortigen Hotelpreisen zu den teureren Campingdestinationen.

Campingurlaub in Deutschland wird immer beliebter

Der Campingtrend zeigt sich auch in Deutschland deutlich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2025 rund 44,7 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen gezählt. Damit erreichte die Zahl einen neuen Höchststand und lag 4,2 Prozent über dem Vorjahr. Gegenüber 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, entspricht das einem Plus von 24,9 Prozent.

Besonders gefragt ist die schleswig-holsteinische Ostseeküste. Sie war laut Destatis auch 2025 das beliebteste deutsche Reiseziel für Campingurlaub. Bei Gästen aus dem Ausland stand dagegen der Schwarzwald besonders hoch im Kurs.

Camping ist beliebter, aber auch teurer

Der Boom hat allerdings seinen Preis. Destatis zufolge sind die Kosten für Campingübernachtungen seit 2020 stärker gestiegen als die Preise für Übernachtungen insgesamt. Eine Nacht auf einem Wohnmobilstellplatz war 2025 im Vergleich zu 2020 durchschnittlich 32,2 Prozent teurer. Bei den Gebühren für Campingplätze betrug der Anstieg 28,7 Prozent.

Zum Vergleich: Übernachtungen in allen Unterkunftsarten verteuerten sich im selben Zeitraum um 26,9 Prozent. Die allgemeinen Verbraucherpreise stiegen um 21,9 Prozent. Das zeigt, warum die Kosten im TUI Ranking eine wichtige Rolle spielen und günstige Campingländer für Reisende besonders interessant sein können.



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