
Nicht Italien oder Kroatien: Das ist das camping-freundlichste Land Europas

- Ein Tui-Ranking zeigt, welche Länder in Europa besonders camperfreundlich sind – bewertet wurden Campingangebot, Verkehr, Kosten, Natur, Klima sowie Kultur und Freizeit.
- Überraschend landet Albanien auf Platz eins, vor Polen und Deutschland. Besonders niedrige Preise und viel Natur treiben das Ergebnis.
- Je nach Reisetyp schneiden andere Länder stark ab: Spanien für Roadtrips, Niederlande und Dänemark für Familien und E-Camper, Italien, Frankreich und Deutschland für Kulturreisen.
Camping erlebt in Europa einen neuen Boom. Doch wer glaubt, die besten Ziele lägen automatisch an den bekannten Küstenklassikern, wird von einem neuen Ranking überrascht.
Das Campermagazin vom Reiseanbieter Tui hat sich angeschaut, welche Länder in Europa besonders camperfreundlich sind. Bewertet wurden fünf Bereiche: Campingangebot, Anfahrt und Verkehr, Kosten vor Ort, Natur und Klima sowie Kultur und Freizeit. Das Ergebnis überrascht: Nicht die klassischen Campingländer Frankreich, Italien oder Kroatien liegen ganz vorn, sondern Albanien, Polen und Deutschland.
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Albanien belegt Platz eins und punktet vor allem beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Campingübernachtungen kosten dort im Schnitt weniger als 20 Euro pro Nacht. Auch Essen, Getränke und Mobilität sind vergleichsweise günstig. Das Land bietet zudem Natur, Adriaküste und viel Freiheit bei der Reisegestaltung. Einschränkung: Die Infrastruktur ist noch nicht überall so ausgebaut wie in etablierten Campingländern.
Polen landet auf Platz zwei. Das Land überzeugt als Allrounder mit moderaten Preisen, solider Infrastruktur, Naturangeboten und abwechslungsreichen Reisezielen – von der Ostseeküste über Seenlandschaften bis zu Städten mit Kulturangebot. Damit wird Polen als unterschätzte Alternative zu klassischen Campingzielen positioniert.
Deutschland kommt auf Platz drei. Der Vorteil liegt vor allem in der starken Infrastruktur, der hohen Campingplatzdichte, guten Bewertungen und der kulturellen Vielfalt. Für Familien, Kulturreisende und Camper, die Planungssicherheit suchen, bleibt Deutschland damit besonders attraktiv.
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Die Analyse zeigt außerdem deutliche Spezialisten je Kategorie. Spanien punktet bei Anfahrt und Verkehr mit günstigen Spritpreisen und einem sehr gut ausgebauten Autobahnnetz. Bei E-Mobilität liegen die Niederlande und Dänemark vorn, weil dort die Ladesäulendichte besonders hoch ist. Albanien dominiert bei den Kosten vor Ort, während Portugal ebenfalls als günstige Alternative auffällt. Bei Natur und Klima werden Slowenien, Österreich, Griechenland und Norwegen hervorgehoben. In Kultur und Freizeit liegen Italien, Frankreich und Deutschland weit vorn.
Für verschiedene Campingtypen ergeben sich daraus unterschiedliche Empfehlungen: Roadtripper profitieren besonders von Spanien und Slowenien. Familien finden in den Niederlanden, Dänemark und Österreich gute Bedingungen. Kulturinteressierte sollten Italien, Deutschland und Frankreich im Blick haben. Naturliebhaber kommen in Schweden und Norwegen auf ihre Kosten. Budget-Camper fahren laut Tui-Ranking besonders gut mit Albanien, Polen und Portugal.
fp


