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Vietnam öffnet den albanischen Arbeitsmarkt und wirbt bis zu 30.000 Arbeitskräfte an.


Dies ist einer der wichtigsten Punkte des Kooperationsmemorandums über die Entsendung vietnamesischer Arbeitskräfte nach Albanien, das am 29. Juli vom vietnamesischen Innenministerium und dem albanischen Ministerium für Wirtschaft und Innovation unterzeichnet wurde.

Vietnam öffnet den albanischen Arbeitsmarkt und wirbt bis zu 30.000 Arbeitskräfte an - Foto 1.

Der stellvertretende Innenminister Vu Chien Thang und die albanische Ministerin für Wirtschaft und Innovation, Delina Ibrahimaj, unterzeichneten und tauschten eine Kooperationsvereinbarung aus.

Laut dem stellvertretenden Innenminister Vu Chien Thang besteht in Albanien ein großer Bedarf an Arbeitskräften in den Bereichen Gastgewerbe, Tourismus , Industrie und Bauwesen – Berufe, die gut zu den Fähigkeiten vietnamesischer Arbeitskräfte passen.

„Vietnam ist bereit, Fachkräfte mit den erforderlichen Qualifikationen in Bezug auf Fachwissen, Fremdsprachenkenntnisse und Rechtskenntnisse in dieses Land zu entsenden. Die Absichtserklärung ist ein wichtiger Meilenstein und schafft einen formalen Kooperationsrahmen zwischen den beiden Ministerien im Arbeitsbereich. Sie trägt dazu bei, den ausländischen Arbeitsmarkt auf sichere, transparente, effiziente und nachhaltige Weise zu erweitern und zu diversifizieren“, sagte Herr Thang.

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Vizeminister Vu Chien Thang erklärte, Vietnam praktiziere derzeit zwei Formen der Arbeitskräfteüberlassung: Fachkräfte und Saisonarbeiter. Um die Absichtserklärung zu konkretisieren, schlug er vor, dass die beiden Länder ein Vietnam-Albanisches Arbeitskooperationsforum in Albanien organisieren, um vietnamesische Überlassungsunternehmen direkt mit albanischen Arbeitgebern zu vernetzen.

Auf albanischer Seite erklärte Ministerin Delina Ibrahimaj, dass im Land ein Mangel an Fachkräften und Saisonarbeitskräften herrsche. Sie ist überzeugt, dass die Unterzeichnung der Absichtserklärung dazu beitragen wird, den Arbeitskräftebedarf Albaniens zu decken und gleichzeitig mehr Arbeitsplätze für vietnamesische Arbeitnehmer zu schaffen.

Die albanische Ministerin äußerte zudem den Wunsch beider Seiten nach einer Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Berufsberatungs- und Ausbildungsprogrammen, die bereits in den Schulen beginnen, um vietnamesische Schülerinnen und Schüler optimal auf den albanischen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Sie betonte, dass Albanien trotz seiner geringen Größe aufgrund seiner Lage in Europa ein attraktives Arbeitsumfeld und gute Entwicklungsmöglichkeiten für junge vietnamesische Arbeitnehmer bieten könne.

Ein besonders hervorzuhebender Aspekt der Absichtserklärung ist der arbeitnehmerorientierte Ansatz der Zusammenarbeit. Vietnamesischen Arbeitnehmern wird daher der Grundsatz der Gleichbehandlung im Arbeitsverhältnis garantiert; sie haben Anspruch auf Löhne , Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen gemäß albanischem Recht.

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Albanien benötigt nach eigenen Angaben etwa 20.000 bis 30.000 ausländische Arbeitskräfte, darunter auch Vietnamesen, insbesondere für die Bereiche Tourismus, Hotel- und Gastgewerbe, Industrieproduktion, Bauwesen, Hightech- Landwirtschaft , Transportwesen und weitere Sektoren. Albanien ist zudem bereit, vietnamesische Arbeitskräfte vor ihrer Abreise beruflich auszubilden, um den Anforderungen der aufnehmenden Unternehmen gerecht zu werden.

Im Anschluss an die Unterzeichnungszeremonie werden die zuständigen Behörden beider Länder einen Plan zur Umsetzung der Absichtserklärung entwickeln, den Informationsaustausch über Rekrutierungsbedarf, Auswahlkriterien und Ausbildung verbessern und so die Zusammenarbeit auf dem Arbeitsmarkt zwischen Vietnam und Albanien in Zukunft fördern.

Derzeit sind über 900.000 vietnamesische Arbeitskräfte in 57 Ländern und Gebieten beschäftigt. Jedes Jahr entsendet Vietnam mehr als 100.000 Arbeitskräfte ins Ausland; bis 2025 wird diese Zahl voraussichtlich durch gemeinnützige Kooperationsprogramme auf rund 147.000 ansteigen. Neben traditionellen Märkten wie Japan, Südkorea und Taiwan (China) expandiert Vietnam in viele europäische Märkte, darunter Deutschland, Österreich, Finnland und Griechenland.

Quelle: https://thanhnien.vn/viet-nam-mo-them-thi-truong-lao-dong-albania-tuyen-toi-30000-lao-dong-185260729174800503.htm



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