
Reggio Emilia: 350 Liegen an italienischem Strand geklaut – ein Jahr später in Albanien entdeckt
Bekommen die Besitzer sie jemals wieder zurück?350 Liegen an italienischem Strand geklaut – ein Jahr später in Albanien entdeckt

Ein Strand an der Adria (Symbolfoto).
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Eine Urlauberin entdeckte sie
Rund 350 Sonnenliegen, die 2024 aus einem Freizeitclub in der italienischen Stadt Reggio Emilia gestohlen wurden, sind ein Jahr später an einem Strand in Albanien wieder aufgetaucht – inklusive des ursprünglichen Logos. Und auch jetzt, zwei Jahre später, liegen sie noch immer dort.
Plötzlich waren Hunderte Liegen verschwunden
Der spektakuläre Diebstahl ereignete sich im Juni 2024. Über Nacht verschwanden rund 350 Liegen aus dem Freizeit- und Schwimmbadclub „Onde Chiare“ in Reggio Emilia. Der entstandene Schaden: mehr als 45.000 Euro. Trotz Anzeige fehlte von den sperrigen Möbeln zunächst jede Spur.
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Urlauberin macht unglaubliche Entdeckung
Die überraschende Wende kam ein Jahr später: Eine Frau aus Reggio Emilia machte Urlaub am Strand von Capo Rodoni, nördlich von Durrës in Albanien. Dort fielen ihr Liegen auf, die ihr bekannt vorkamen. Tatsächlich trugen sie noch immer den Schriftzug des italienischen Clubs. Sie fotografierte und filmte die Möbel und schickte die Aufnahmen an die Betreiber.
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Die Betreiber schalteten daraufhin Anwälte in Italien und Albanien ein und leiteten rechtliche Schritte ein. Nach ihren Angaben hätten die Liegen eigentlich beschlagnahmt werden müssen. Doch ein aktuelles Video zeigt, dass sie weiterhin ganz normal von Badegästen genutzt werden. Aus Frust veröffentlichten die Besitzer den Fall in den sozialen Medien und hoffen nun auf öffentlichen Druck.
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Trotz Klage stehen die Liegen noch immer am Strand
Mit einem ironischen Aufruf machten die Betreiber auf den Fall aufmerksam: Wer Urlaub in Capo Rodoni mache, solle doch „ihre Liegen grüßen“. Der Beitrag verbreitete sich rasch im Netz und sorgte auch in italienischen Medien für großes Interesse. Die Betreiber fragen sich, warum die als gestohlen identifizierten Liegen trotz ihrer eindeutigen Zuordnung seit über einem Jahr nicht sichergestellt wurden.
Ob die rund 350 Liegen tatsächlich nach Italien zurückkehren, ist bislang offen. Fest steht jedoch: Ihr ungewöhnlicher „Urlaub“ auf der anderen Seite der Adria dürfte einer der kuriosesten Diebstahlfälle der vergangenen Jahre sein.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, rainews.it, tg24.sky.it
