Tageblatt.lu | Albanien | Ermittlungen und Proteste gegen ein von Trump-Schwiegersohn Kushner geplantes Luxusresort
Mit rosa Pappflamingos und Spruchbändern wie „Albanien ist nicht zu verkaufen“ ziehen Tausende von Demonstranten schon seit Tagen durch das Zentrum von Tirana. Der Grund: Sie wollen ein von einem milliardenschweren Konsortium geplantes und von der Regierung abgesegnetes Luxusresort auf der Insel Sazan und einem Küstenstrich an der Narta-Lagune unweit des südalbanischen Küstenorts Zvernec unbedingt verhindern.
Nicht nur Flamingos und Pelikane, sondern auch die vom Aussterben bedrohten Mittelmeer-Mönchsrobben oder Karettschildkröten nutzen den bisher weitgehend unberührten Küstenstreifen vor dem Delta des Vjosa-Flusses genauso wie Zehntausende Zugvögel als Rückzugsgebiet und Refugium. Von den Stränden der einst als Militärstützpunkt genutzten und nun unbewohnten Insel Sazan zeigt sich wiederum US-Präsidententochter Ivanka Trump begeistert: „Es ist eine unglaublich schöne Privatinsel mitten im Mittelmeer.“
