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Drama in Albanien – Heftige Unwetter fordern zwei Tote am Balkan


Bei heftigen Stürmen am Balkan sind in Albanien laut Behörden mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Im Nachbarland Nordmazedonien wurden dutzende Menschen verletzt, das gaben die örtlichen Behörden am Mittwoch bekannt. In Bosnien haben die Unwetter Obst- und Gemüsefelder schwer getroffen.

In Himara an der Südküste von Albanien kam ein Elektriker ums Leben, als er versucht hat, eine vom Sturm beschädigte Stromleitung zu reparieren. Die Polizei teilte außerdem mit, dass in der südlichen Region Saranda die Leiche eines 61-jährigen Fischers gefunden wurde. Sein Boot ist laut albanischen Medienberichten bei dem Sturm gekentert. In Saranda mussten zudem drei Menschen mit Verletzungen durch herabfallende Bäume und Glassplitter ins Krankenhaus gebracht werden.

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In Nordmazedonien haben Sturmböen mit bis zu 134 Stundenkilometern gewütet. In der Hauptstadt Skopje wurden nach Angaben der Behörden mehr als 30 Menschen verletzt, 100 Autos beschädigt und 189 Bäume entwurzelt. Auch das Präsidentengebäude, mehrere Ministerien und der Flughafen wurden beschädigt.

In Bosnien hat es vor allem die südliche Region Herzegowina schwer erwischt. Der Bürgermeister der Stadt Nevesinje, Milenko Avdalovic, sagte dem bosnischen TV-Sender RTRS, der Sturm habe “enormen Schaden” an Feldern und Obstgärten angerichtet. In den betroffenen Dörfern “werden unsere Landwirte praktisch nichts mehr zu ernten haben”, so Avdalovic.



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